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Erster Schritt in Richtung Pressezensur

Wie man in einem kur­zen Video von Spie­gelTV sehen kann, wei­tet Bun­des­mi­nis­te­rin von der Leyen ihr Zen­sur­pro­gramm aus. Erneut wird unser Grund­ge­setz mit Füßen getre­ten, um Infor­ma­tio­nen, die gegen die Arbeit der Bun­des­mi­nis­te­rin spre­chen, vor der Öffent­lich­keit zurückzuhalten.

Repor­ter, die im Namen von Frau von der Leyen auf der Inter­net­seite des Minis­te­ri­ums zu einem Pres­se­ter­min in einer KiTa gela­den wur­den, wur­den von der Fami­li­en­mi­nis­te­rin selbst der Ver­an­stal­tung ver­wie­sen. Nur aus­ge­wähl­ten, unkri­ti­schen Bericht­er­stat­tern wurde der Zugang gewährt. Eine objek­tive Bericht­er­stat­tung ist somit selbst­ver­ständ­lich nicht mög­lich. Hier hat ein erheb­li­cher Ver­stoß gegen die Pres­se­frei­heit statt­ge­fun­den. Das Voge­hen auf die­ser Ver­an­stal­tung ist mit Zen­sur gleichzusetzen.

Zen­sur (aus Wiki­pe­dia, der freien Enzyklopädie)

Zen­sur (cen­sura) ist ein poli­ti­sches Ver­fah­ren, um durch Mas­sen­me­dien oder im per­sön­li­chen Infor­ma­ti­ons­ver­kehr (etwa per Brief­post) ver­mit­telte Inhalte zu kon­trol­lie­ren, uner­wünschte bezie­hungs­weise Geset­zen zuwi­der­lau­fende Inhalte zu unter­drü­cken und auf diese Weise dafür zu sor­gen, dass nur erwünschte Inhalte ver­öf­fent­licht oder aus­ge­tauscht werden.

Der Wikipedia-Auszug beschreibt ein­deu­tig, was unter Zen­sur zu ver­ste­hen ist. Weil die Bun­des­mi­nis­te­rin offen­sicht­lich die Absicht hatte, den Infor­ma­ti­ons­ver­kehr —  in die­sem Fall durch das Fern­se­hen —  zu kon­trol­lie­ren, um die eigene Arbeit pos­tiv dar­stel­len zu kön­nen. Wenn eine Minis­te­rin zu sol­chen Mit­teln grei­fen muss, um das Volk zu beein­flus­sen, weil die geleis­tete Arbeit der­art man­gel­haft ist, dann sollte man sich über­le­gen, warum man eine Regie­rung unter­stützt, die so etwas zulässt. Poli­ti­ker sind Ver­tre­ter des Vol­kes, wes­halb gerade ihre Arbeit ein Höchst­maß an Trans­pa­renz für die­ses haben sollte.

Die Pim­mel­crew ver­ur­teilt das Ver­hal­ten von Frau von der Leyen eindringlich!

Einigkeit und Recht und Sicherheit?

Wenn man heut­zu­tage daran denkt, könnte man fast mei­nen, dass die deut­sche Natio­nal­hymne einem “Face Lif­ting” unter­zo­gen wurde: Frei­heit inter­es­siert anschei­nend die Über­wa­chungs­mi­nis­ter der CDU gar nicht mehr. Die Wäh­ler der ent­spre­chen­den Par­tei soll­ten sich Gedan­ken machen, warum gerade Frei­heit und nicht Sicher­heit in unse­rer Natio­nal­hymne besun­gen und auf unse­ren Mün­zen erwähnt wird.  Doch nun wird die­ses kost­bare Gut, das wir noch nicht all­zu­lange haben, im Ange­sicht des durch Mas­sen­me­dien auf­ge­pus­te­ten inter­na­tio­na­len Ter­ro­ris­mus weg­ge­wor­fen wie Abfall. Die Wäh­ler wer­dem dazu ver­lei­tet, Par­teien zu wäh­len, die die abos­lute Sicher­heit ver­spre­chen und zugleich die Frei­heit mit den Füßen tre­ten. Ist es das wert seine Frei­heit weg­zu­ge­ben, weil das Land dadurch angeb­lich bes­ser vor Ter­ro­ris­ten geschützt wird? Lei­der nei­gen viele Wäh­ler dazu, dies zu tun, ver­schreckt von der dro­hen­den, von den Medien immer­wäh­rend hoch­ge­push­ten Gefahr nicht in der Lage, klare Gedan­ken zu fas­sen. Ein gefun­de­nes Fres­sen für die Wahl­kampf­spro­pa­ganda der Politiker…

60 Jahre BRD — und das so wich­tige Grund­recht der Frei­heit tritt immer wei­ter in den Hintergrund.

Überwachnungswahn geht weiter

Die CDU hat wei­tere Pläne die ca. 82.000.000 poten­zi­el­len Ter­ro­ris­ten in Deutsch­land mit einem rück­ver­folg­ba­ren Inter­net­aus­weis zu über­wa­chen.
Quelle — Golem.de

Die Bun­des­re­gie­rung denkt laut Rhei­ni­scher Post über einen rück­ver­folg­ba­ren Inter­net­aus­weis nach, der eine Iden­ti­fi­zie­rung des Inter­net­nut­zers leich­ter machen soll.

Kanz­ler­amts­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­zière setzt sich für Ver­kehrse­geln, was denke ich als Zen­sur zu ver­ste­hen ist, im Inter­net ein, weil es sonst zu im Inter­net “zu Scheuß­lich­kei­ten kom­men, die jede Vor­stel­lungs­kraft sprengten”.

Tho­mas de Mai­zière sollte sich in Erin­ne­rung rufen, dass die Inhalte, die im Inter­net zu sehen sind, irgendwo in die­ses hin­ein­ge­stellt wor­den sein müs­sen, und zwar nicht im Inter­net, son­dern auf der Erde, mit Bäu­men, Flüs­sen und Ber­gen. Warum die CDU es zur Zeit auf das Inter­net abge­se­hen hat ist klar, es ist leich­ter das Inter­net zu kon­trol­lie­ren, als ein sozia­les Sys­tem zu eta­blie­ren, was das Pro­blem an der Wur­zel angreift. Lei­der nut­zen die gro­ßen Par­teien ihr Ver­trauen im Volk aus und ver­brei­ten breit­flä­chig ihre Schein­wahr­hei­ten über die Massenmedien.

Fami­li­en­mi­nis­te­rin von der Leyen hat einige Tage zuvor eben­falls ange­deu­tet die Zen­sur aus­wei­ten zu wol­len. Von einer Per­son in einem so hohem poli­ti­schen Amt hätte ich gegen­über der Gesell­schaft mehr Ehr­lich­keit und Offen­heit erwar­tet. Genau wie ihr Kol­lege ent­schei­det sie sich für die ein­fa­che, inef­fek­tive Vari­ante, das Pro­blem ein­fach schein­bar zu lösen. Hoch­be­zahlte Poli­ti­ker sind eben doch ein­fach faul.

Schade, dass die Wäh­ler nur den Bun­des­tag und Land­tag wäh­len dür­fen, und dann taten­los zuse­hen müs­sen wie ihre Frei­heit zer­stört und ihre Grund­rechte außer Kraft gesetzt wer­den. Wie heißt es so schön im Grund­ge­setz, in dem übri­gens auch das Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit nie­der­ge­schrie­ben ist? “Eine Zen­sur fin­det nicht statt.”       Wenn das nur der Anfang war will ich nicht wis­sen was danach kommt.

Rückblick — Letzer halt Sex

Der erste Gedanke nach der Fern­seh­sen­dung war: Man hat schon bes­se­res gese­hen. Im Gege­satz zu ande­ren Dokus, wurde hier nur die soziale Unter­schicht betrach­tet, jedoch wurde ver­all­ge­mei­nernd der Begriff “Jugend” ver­wen­det, was den Ein­druck erweckt, dass die gesamte Jugend ein sehr aus­schwei­fen­des Leben führe. Da in der Repor­tage, jedoch nur Leute zu sehen waren, die nicht rich­tig Deutsch spre­chen konn­ten, bzw. in Hoch­häu­sern in bil­li­gen Wohn­ge­gen­den woh­nen, wird hier nur ein sehr klei­ner Teil der Gesell­schaft beob­ach­tet, was zu einer Fehl­ein­schät­zung der Situa­tion des Zuschau­ers führt. Die gezeig­ten Per­so­nen wei­sen keine ande­ren Kope­ten­zen auf, wes­halb sie sich in einer “Dis­zi­plin” mes­sen, die jeder Mensch von Geburt an beherrscht, dem Geschlechts­ver­kehr. Dadurch wird er natür­lich zu einem sport­li­chen Wett­kampf, wie Fuß­ball oder Kegeln, was dem Geschlechts­ver­kehr die Bezeich­nung als Lie­bes­spiel abspricht, da bei einem Wett­kampf keine Liebe vor­han­den ist. Diese Bot­schaft kommt nicht sehr klar aus der Repor­tage her­aus, des­wei­tern wird ein völ­lig fal­sches Bild von der Jugend an das leicht­gläu­bige Fern­seh­volk her­aus­ge­ge­ben, von einem ange­se­hen Sen­der wie ARD hätte man mehr erwartet.

ARD Doku — Letzter Halt Sex

Heute um 23:30 wird im ARD die Doku “Letz­ter Halt Sex” aus­ge­stahlt. Sie bestä­tigt die von der Pim­mel­crew durch­ge­führ­ten Recher­chen im Schü­lerVZ und auf Flirttown.net. Eine kurze Zusa­men­fas­sung könnt ihr vor­ne­weg schon hier lesen.

Von der Leyen überfordert

Laut einer Stu­die von Eurostat ist die Gebur­ten­rate in allen EU-Ländern gestie­gen. Nur Deutsch­land befin­det sich im Klam­mer­griff der Ver­grei­sung.
Quelle

Die Fami­li­en­mi­nis­te­rin hat wohl ver­ges­sen, dass ihr Amt aus weit mehr als nur stump­fem Popu­lis­mus besteht. Anstatt sich auf The­men in der rea­len Welt zu kon­zen­trie­ren, hat sie ihre Zeit damit ver­bracht, “vir­tu­el­len” Pro­ble­men hin­ter­zu­ren­nen. Aber ein Gebur­ten­rück­gang ist doch lange nicht so wich­tig, wie ein löch­ri­ges, gera­dezu uto­pi­sches Zen­sur­sys­tem gegen Sei­ten mit kin­der­por­no­gra­fi­schem Inhalt, oder? Da die Kin­der auch wei­ter­hin in der rea­len Welt miss­braucht wer­den, und man der Öffent­lich­keit nur einen Vor­hang vor­zieht, um das Pro­blem zu ver­ges­sen, wird auf die­sem Wege wohl kaum unsere Zukunft geret­tet wer­den. Als EU-Schlusslicht sollte man sich als Minis­te­rin mal Gedan­ken machen, anstatt die die gesamte Stu­die in Frage zu stel­len. Oder will sie die­ses Pro­blem auch mit Zen­sur lösen, so wie alle Pro­bleme mit Zen­sur lös­bar scheinen?

Wei­ter­hin viel Spass beim Regie­ren, Frau von der Leyen,  solange Sie mit ihren demo­kra­tie­feind­li­chen Metho­den Deutsch­land noch nicht kaputt gemacht haben.

Wählen aus Glauben

Die Pim­mel­crew hat fol­gende inter­es­sante Unter­hal­tung mit einem jun­gen CDU-Unterstützer geführt:

pimmelcrew.com:

Hi,

wieso setzt du dich für eine Par­tei ein, die die Jugend­kul­tur, also deine, kri­mi­na­li­siert und Bür­ger unter Gene­ral­ver­dacht stellt?

CDU-Unterstützer:

ehm was hast du grade gesagt ? nochma auf deutsch bitte.
ich bin christ demo­krat, mir gefal­len die dinge, für die sie sich ein­setz­ten. atom­kraft etc

pimmelcrew.com:

Fin­dest du die Kir­che in der heu­ti­gen Zeit nicht etwas über­holt? Sollte man nicht auf­hö­ren an einen Gott zu glau­ben und anfan­gen an sich selbst du glauben?

CDU-Unterstützer:

warum laberst du mich damit voll?
ich bin mess­die­ner ;) , glaube an gott und finde das ssie nicht über­hohlt ist!

pimmelcrew.com:

Was fin­dest du an der Kir­che so gut?

CDU-Unterstützer:

die atmos­faire, die gemein­schaft, zusam­men­halt, keine kan­cken, freunde, spaß und feiern!

pimmelcrew.com:

Ist dir auf­ge­fal­len, dass keine der Akti­vi­tä­ten, die du mir genannt hast, in irgend­ei­ner Weise mit Gott in Ver­bin­dung steht?

CDU-Unterstützer:

hm schon                                                                                                                                                                                                      wir sind in der gemein­schaft und beten ;) . sprich wir glau­ben an gott und er hilft uns…außerdem die frage ob es gott gibt oder nicht, ist nicht wich­tig, wenn wir daran glau­ben und unser glaube uns hilft, ist das grund genug an ihn zu lguaben

pimmelcrew.com:

In wel­cher Form hilft dir denn der Glaube?

CDU-Unterstützer:

aert­wi­ü­obj hure

Dies ist ein Bei­spiel, bei dem aus blin­dem Glau­ben eine poli­ti­sche Ent­schei­dung getrof­fen wird, also eine Ent­schei­dung, die in ers­ter Linie rein gar nichts mit der Kir­che zu tun hat.  Das Absurde ist, dass er nicht ein­mal weiß, warum er über­haupt an Gott glaubt. Umso schlim­mer ist es, wenn auf­grund die­ses Scheins Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den, die alle Men­schen etwas ange­hen. Bei sol­chen Ent­schei­dun­gen sollte ein Mensch doch lie­ber auf seine Ver­nunft hören, und nicht von sei­nem blin­den Glau­ben an eine höhere Macht Gebrauch machen. Kann ein Gott, der die Ver­nunft erschaf­fen hat, wol­len, dass man diese nicht benutzt? Diese Fra­gen soll­ten sich alle blin­den Gläu­bi­gen da drau­ßen stel­len, die sich aus Angst nicht ihrer Ver­nunft bedie­nen. Imma­nuel Kant: Habe Mut dich dei­nes eige­nen Ver­stan­des zu bedie­nen. Diese Bot­schaft scheint noch nicht bei allen Men­schen ange­kom­men zu sein, reflek­tiert Eure Hand­lun­gen und über­legt Euch, ob diese für euch Sinn erge­ben, denn das ist das Ent­schei­dende. Ist es sinn­voll nach dem Wil­len eines ima­gi­nä­ren Über­we­sen zu han­deln? Wohl kaum, auf diese Weise sind die meiß­ten Men­schen gestor­ben, indem sie für ihren Glau­ben gekämpft haben. Im 21. Jahr­hun­dert soll­ten wir die Las­ter ver­gan­ge­ner Tage able­gen und uns auf uns s elbst besinnen.

Pimmelcrew infiltriert Flirttown.net

Nach eini­gen Aktio­nen im Schü­lerVZ hat die Pim­mel­crew die Community-Plattform Flirt­town ent­deckt. Das Min­dest­al­ter beträgt 16 Jahre. Da kann man sich schon den­ken, dass die Regeln, bezüg­lich zwi­schen­mensch­li­cher Kon­takte nicht so eng gesteckt sind, wie im Schü­lerVZ, wodurch Per­so­nen zum Dating und Cyber­sex rela­tiv leicht zu fin­den sind und ver­mut­lich auch nur des­halb ange­mel­det sind.

In unse­rem Pro­fil gaben wir an ein 16 jäh­ri­ges Mäd­chen zu sein. Gleich nach der Regis­trie­rung beka­men wir ca. 30 Nach­rich­ten zuge­sen­det, die meiß­tens nur direkt aufs Äußere abziel­ten und sexu­elle Äuße­run­gen ent­hiel­ten. Haupt­säch­lich wur­den wir von Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund angeschrieben.

hallo schön­heit siehst ver­dammt gut aus kompliement

ohaaaaaaaaaaaaa du siehst ja rich­tig geil aus :D…bist das echt du :-O

schluckst du oder spuckst du

Die Platt­form unter­stützt die­ses Ver­hal­ten durch Smi­lies, die den Geschlechts­ver­kehr beschreiben.

:61:

Erstaun­li­cher­weise wur­den wir auch von 26-jährigen Män­nern ange­schrie­ben, die kein Pro­blem damit hat­ten, mit min­der­jäh­ri­gen Mäd­chen zu schla­fen. Schutz­maß­nah­men gibt es lei­der keine.  Des Wei­te­ren haben wir mit einer Test­per­son Kon­takt­da­ten von MSN aus­ge­tauscht, ein Instant-Messenger, der unter Jugend­li­chen weit ver­brei­tet ist. Die­ses Pro­gramm ermög­licht auch Webcam-Videoübertragungen. Nach dem Hin­zu­fü­gen des Kon­tak­tes schal­tete er sofort seine Web­cam an und man sah wie er nackt mit eri­gier­tem Glied auf sei­nem Stuhl saß, mas­tur­bierte und sich mit Ker­zen­wachs beträu­felte. Scho­ckie­rend, wie Flirttown-User völ­lig unbe­kann­ten Men­schen sehr intime Infor­ma­tio­nen preis­ge­ben, ohne sich sicher zu sein, wer sie dabei beob­ach­tet. Die Pim­mel­crew ver­folgt die­sen “Trend” wei­ter und hält Euch auf dem Laufenden.

Computerspiele — Fragwürdiger Artikel von den Zeugen Jehovas

Auch die Zeu­gen Jeho­vas haben sich auf ihrer Inter­net­seite zum all­ge­gen­wär­ti­gen Thema Com­pu­ter­spiele geäu­ßert. Der Arti­kel kann auf ihrer Inter­net­seite voll­stän­dig gele­sen werden.

Die­ser Arti­kel ist schon auf­grund der reli­giö­sen Belege mehr als frag­wür­dig. Der Autor zitiert Pas­sa­gen mit reli­giö­sem Hin­ter­grund und stellt diese als abso­lute Wahr­heit dar, die kei­nem Beweis bedarf. In der heu­ti­gen auf­ge­klär­ten Welt sollte sich jeder Mensch eher auf die eige­nen Sit­ten und Moral­vor­stel­lun­gen stüt­zen, als nach irgend­wel­chen dubio­sen Über­lie­fe­run­gen zu han­deln, die von einer Kir­che oder Sekte vor­ge­schrie­ben sind.

Des Wei­te­ren wer­den Beweise für Stu­dien her­an­ge­zo­gen, deren Bezug zum Thema unklar ist:

Wenn du dir ange­wöhnst, gewalt­tä­tige und unmo­ra­li­sche Com­pu­ter– oder Video­spiele zu spie­len, könn­test du dann als jemand gel­ten, der Cha­rak­ter hat? Stu­dien haben mehr­fach gezeigt, dass das Anse­hen gewalt­be­ton­ter Unter­hal­tung die Aggres­sion der Betrach­ter erhöht. Vor Kur­zem hieß es im New Sci­en­tist: „Durch ihre inter­ak­tive Funk­tion üben Video­spiele viel stär­ke­ren Ein­fluss aus als blo­ßes Fernsehen.“

Der New Sci­en­tist schreibt nur von einem stär­ke­ren Ein­fluss, nicht jedoch ob die­ser posi­tiv oder nega­tiv ist. Ein­deu­tige Stu­dien zu die­sem Thema gibt es bis jetzt keine. Es ist eine wider­wär­tige Mani­pu­la­tion des Lesers, die diese Sekte anschei­nend nötig um ihre zwei­fel­haf­ten aus­sa­gen unter das Volk zu mischen:

Wer sich für gewalt­be­tonte oder unmo­ra­li­sche Spiele ent­schei­det, gleicht jemand, der mit radio­ak­ti­vem Abfall spielt — die schlim­men Fol­gen tre­ten viel­leicht nicht sofort auf, sind aber unvermeidlich.

Der Autor spricht von unver­meind­li­chen Fol­gen, jedoch geht nicht genauer auf diese ein, und belegt seine Aus­sage in keins­ter Weise. Dar­aus folgt, dass es sich hier­bei wie­derum nur um eine wei­tere leere These handelt.

Die Psalme und Zitate, die der Autor nennt, haben alle sub­jek­tive Inhalte, die der Autor für den Leser inter­pre­tiert. Dem Leser wird die Chance genom­men seine eigene Ent­schei­dung zu tref­fen und muss die vor­ge­kau­ten Ent­schei­dun­gen akzep­tie­ren. Wo bitte ist bei die­ser Sekte die Chance selbst zu den­ken? Hier ein Beispiel:

„Macht die­ses Spiel es mir leich­ter oder schwe­rer, dem Gebot zu gehor­chen: ‚Flieht vor der Hure­rei‘?“ (1. Korinther 6:18). Spiele, durch die du dich auf sexu­ell sti­mu­lie­rende Bil­der oder Gesprä­che ein­lässt, hel­fen dir bestimmt nicht, dich auf gerechte, keu­sche und tugend­hafte Dinge zu konzentrieren

Ist es nicht jedem Men­schen selbst über­las­sen zu Ent­schei­den, ob Spiele mit sexu­el­len Inhal­ten ihn in irgend­ei­ner Weise beein­flus­sen? Selbst­ver­ständ­lich ist es das!     Da muss mir keine dubiose Sekte sagen, dass der Kon­sum die­ser Medien einen nega­ti­ven Ein­fluss auf mich habe.  Gerade der Grund­satz “So wie ich denke, so den­ken alle/müssen alle den­ken” ist sehr ego­is­tisch und hat feu­dale Züge, die eine moderne Gesell­schaft nicht unter­stüt­zen sollte. Doch muss wahr­schein­lich noch einige Zeit ver­ge­hen, bis auch die letz­ten Men­schen ver­stan­den haben, dass sie zum selbst­stän­di­gen Den­ken fähig sind. So erscheint der Arti­kel als reich­lich plat­ter Ver­such, mit­hilfe eines bri­san­ten, aktu­el­len The­mas Eigen­wer­bung zu betrei­ben — und schei­tert dabei gran­dios: Wie auch diverse unin­for­mierte, popu­lis­ti­sche Poli­ti­ker lässt die “Reli­gi­ons­ge­mein­schaft” deut­lich ihre anti­li­be­rale  Absicht dur­schei­nen, näm­lich die Bevor­mun­dung von erwach­se­nen Menschen.

Quelle

Entwürdigender Missbrauch der Rechtschreibung im SchülerVZ

Phä­no­men oder Problem?

Die Pim­mel­crew betrach­tet mit Sorge eine Ent­wick­lung auf der Jugend­platt­form Schü­lerVZ, die von sehr vie­len Schü­lern zum Pfle­gen von Kon­tak­ten über das inte­grierte Nach­rich­ten­sys­tem genutzt wird. Doch die Nach­rich­ten, die wir bei unse­rer Auf­klä­rungs­mis­sion erhal­ten haben, lie­ßen die Pim­mel­crew den Atem anhal­ten. Recht­schrei­bung scheint keine Rolle zu spie­len. Neben der dau­er­haf­ten Klein­schrei­bung und der man­gel­haf­ten Zei­chen­set­zung, die eine Zunahme des Schreib­kom­forts zur Folge hat, gibt es auch Ver­stöße, die kei­nen tie­fe­ren Sinn ver­mu­ten las­sen, also die nur aus man­geln­der Bil­dung her­aus ent­ste­hen. Hier einige Beispiele:

HüP­sches

mier

dier

wier

ich mus

falt­sche

sauf­fen

dich durch rahmen

geweh­sen

das klei­che

Bei die­sen Bei­spie­len, die von ver­schie­de­nen Per­so­nen (älter 14 Jahre) stam­men, sind Basis­ele­mente der deut­schen Recht­schrei­bung nicht vor­han­den. Hier ist auf jeden Fall ein schnel­ler Ein­griff von unse­ren Bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen gefragt. Selbst wenn es jetzt ein Nischen­pro­blem ist, kann sich die­ses Pro­blem sehr schnell aus­brei­ten, wes­halb es im Keim erstickt wer­den muss. Die Opfer der ver­sa­gen­den Poli­tik des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums könn­ten spä­ter Pro­bleme haben eine Arbeit zu fin­den, wenn nicht sofort etwas unter­nom­men wird. Schon jetzt tre­ten Ver­ständ­nis­pro­bleme beim lesen diver­ser Nach­rich­ten auf, die man kaum noch deutsch nen­nen kann:

ja wier haben ein kino eine tehrme zwei bow­ling hal­len ne menge resturangs und vie­les mehr

Die Pim­mel­crew sieht hier ein tota­les Ver­sa­gen der Schule, die die Wich­tig­keit und die Bot­schaft der Recht­schrei­bung nicht an die Schü­ler wei­ter­gibt. Recht­schrei­bung ist nicht nur ein Mit­tel der Ver­stän­di­gung, son­dern auch ein Mit­tel der Höf­lich­keit, hier ist Handlungsbedarf.