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Überwachnungswahn geht weiter

Die CDU hat wei­tere Pläne die ca. 82.000.000 poten­zi­el­len Ter­ro­ris­ten in Deutsch­land mit einem rück­ver­folg­ba­ren Inter­net­aus­weis zu über­wa­chen.
Quelle — Golem.de

Die Bun­des­re­gie­rung denkt laut Rhei­ni­scher Post über einen rück­ver­folg­ba­ren Inter­net­aus­weis nach, der eine Iden­ti­fi­zie­rung des Inter­net­nut­zers leich­ter machen soll.

Kanz­ler­amts­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­zière setzt sich für Ver­kehrse­geln, was denke ich als Zen­sur zu ver­ste­hen ist, im Inter­net ein, weil es sonst zu im Inter­net “zu Scheuß­lich­kei­ten kom­men, die jede Vor­stel­lungs­kraft sprengten”.

Tho­mas de Mai­zière sollte sich in Erin­ne­rung rufen, dass die Inhalte, die im Inter­net zu sehen sind, irgendwo in die­ses hin­ein­ge­stellt wor­den sein müs­sen, und zwar nicht im Inter­net, son­dern auf der Erde, mit Bäu­men, Flüs­sen und Ber­gen. Warum die CDU es zur Zeit auf das Inter­net abge­se­hen hat ist klar, es ist leich­ter das Inter­net zu kon­trol­lie­ren, als ein sozia­les Sys­tem zu eta­blie­ren, was das Pro­blem an der Wur­zel angreift. Lei­der nut­zen die gro­ßen Par­teien ihr Ver­trauen im Volk aus und ver­brei­ten breit­flä­chig ihre Schein­wahr­hei­ten über die Massenmedien.

Fami­li­en­mi­nis­te­rin von der Leyen hat einige Tage zuvor eben­falls ange­deu­tet die Zen­sur aus­wei­ten zu wol­len. Von einer Per­son in einem so hohem poli­ti­schen Amt hätte ich gegen­über der Gesell­schaft mehr Ehr­lich­keit und Offen­heit erwar­tet. Genau wie ihr Kol­lege ent­schei­det sie sich für die ein­fa­che, inef­fek­tive Vari­ante, das Pro­blem ein­fach schein­bar zu lösen. Hoch­be­zahlte Poli­ti­ker sind eben doch ein­fach faul.

Schade, dass die Wäh­ler nur den Bun­des­tag und Land­tag wäh­len dür­fen, und dann taten­los zuse­hen müs­sen wie ihre Frei­heit zer­stört und ihre Grund­rechte außer Kraft gesetzt wer­den. Wie heißt es so schön im Grund­ge­setz, in dem übri­gens auch das Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit nie­der­ge­schrie­ben ist? “Eine Zen­sur fin­det nicht statt.”       Wenn das nur der Anfang war will ich nicht wis­sen was danach kommt.

ARD Doku — Letzter Halt Sex

Heute um 23:30 wird im ARD die Doku “Letz­ter Halt Sex” aus­ge­stahlt. Sie bestä­tigt die von der Pim­mel­crew durch­ge­führ­ten Recher­chen im Schü­lerVZ und auf Flirttown.net. Eine kurze Zusa­men­fas­sung könnt ihr vor­ne­weg schon hier lesen.

Von der Leyen überfordert

Laut einer Stu­die von Eurostat ist die Gebur­ten­rate in allen EU-Ländern gestie­gen. Nur Deutsch­land befin­det sich im Klam­mer­griff der Ver­grei­sung.
Quelle

Die Fami­li­en­mi­nis­te­rin hat wohl ver­ges­sen, dass ihr Amt aus weit mehr als nur stump­fem Popu­lis­mus besteht. Anstatt sich auf The­men in der rea­len Welt zu kon­zen­trie­ren, hat sie ihre Zeit damit ver­bracht, “vir­tu­el­len” Pro­ble­men hin­ter­zu­ren­nen. Aber ein Gebur­ten­rück­gang ist doch lange nicht so wich­tig, wie ein löch­ri­ges, gera­dezu uto­pi­sches Zen­sur­sys­tem gegen Sei­ten mit kin­der­por­no­gra­fi­schem Inhalt, oder? Da die Kin­der auch wei­ter­hin in der rea­len Welt miss­braucht wer­den, und man der Öffent­lich­keit nur einen Vor­hang vor­zieht, um das Pro­blem zu ver­ges­sen, wird auf die­sem Wege wohl kaum unsere Zukunft geret­tet wer­den. Als EU-Schlusslicht sollte man sich als Minis­te­rin mal Gedan­ken machen, anstatt die die gesamte Stu­die in Frage zu stel­len. Oder will sie die­ses Pro­blem auch mit Zen­sur lösen, so wie alle Pro­bleme mit Zen­sur lös­bar scheinen?

Wei­ter­hin viel Spass beim Regie­ren, Frau von der Leyen,  solange Sie mit ihren demo­kra­tie­feind­li­chen Metho­den Deutsch­land noch nicht kaputt gemacht haben.

Wählen aus Glauben

Die Pim­mel­crew hat fol­gende inter­es­sante Unter­hal­tung mit einem jun­gen CDU-Unterstützer geführt:

pimmelcrew.com:

Hi,

wieso setzt du dich für eine Par­tei ein, die die Jugend­kul­tur, also deine, kri­mi­na­li­siert und Bür­ger unter Gene­ral­ver­dacht stellt?

CDU-Unterstützer:

ehm was hast du grade gesagt ? nochma auf deutsch bitte.
ich bin christ demo­krat, mir gefal­len die dinge, für die sie sich ein­setz­ten. atom­kraft etc

pimmelcrew.com:

Fin­dest du die Kir­che in der heu­ti­gen Zeit nicht etwas über­holt? Sollte man nicht auf­hö­ren an einen Gott zu glau­ben und anfan­gen an sich selbst du glauben?

CDU-Unterstützer:

warum laberst du mich damit voll?
ich bin mess­die­ner ;) , glaube an gott und finde das ssie nicht über­hohlt ist!

pimmelcrew.com:

Was fin­dest du an der Kir­che so gut?

CDU-Unterstützer:

die atmos­faire, die gemein­schaft, zusam­men­halt, keine kan­cken, freunde, spaß und feiern!

pimmelcrew.com:

Ist dir auf­ge­fal­len, dass keine der Akti­vi­tä­ten, die du mir genannt hast, in irgend­ei­ner Weise mit Gott in Ver­bin­dung steht?

CDU-Unterstützer:

hm schon                                                                                                                                                                                                      wir sind in der gemein­schaft und beten ;) . sprich wir glau­ben an gott und er hilft uns…außerdem die frage ob es gott gibt oder nicht, ist nicht wich­tig, wenn wir daran glau­ben und unser glaube uns hilft, ist das grund genug an ihn zu lguaben

pimmelcrew.com:

In wel­cher Form hilft dir denn der Glaube?

CDU-Unterstützer:

aert­wi­ü­obj hure

Dies ist ein Bei­spiel, bei dem aus blin­dem Glau­ben eine poli­ti­sche Ent­schei­dung getrof­fen wird, also eine Ent­schei­dung, die in ers­ter Linie rein gar nichts mit der Kir­che zu tun hat.  Das Absurde ist, dass er nicht ein­mal weiß, warum er über­haupt an Gott glaubt. Umso schlim­mer ist es, wenn auf­grund die­ses Scheins Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den, die alle Men­schen etwas ange­hen. Bei sol­chen Ent­schei­dun­gen sollte ein Mensch doch lie­ber auf seine Ver­nunft hören, und nicht von sei­nem blin­den Glau­ben an eine höhere Macht Gebrauch machen. Kann ein Gott, der die Ver­nunft erschaf­fen hat, wol­len, dass man diese nicht benutzt? Diese Fra­gen soll­ten sich alle blin­den Gläu­bi­gen da drau­ßen stel­len, die sich aus Angst nicht ihrer Ver­nunft bedie­nen. Imma­nuel Kant: Habe Mut dich dei­nes eige­nen Ver­stan­des zu bedie­nen. Diese Bot­schaft scheint noch nicht bei allen Men­schen ange­kom­men zu sein, reflek­tiert Eure Hand­lun­gen und über­legt Euch, ob diese für euch Sinn erge­ben, denn das ist das Ent­schei­dende. Ist es sinn­voll nach dem Wil­len eines ima­gi­nä­ren Über­we­sen zu han­deln? Wohl kaum, auf diese Weise sind die meiß­ten Men­schen gestor­ben, indem sie für ihren Glau­ben gekämpft haben. Im 21. Jahr­hun­dert soll­ten wir die Las­ter ver­gan­ge­ner Tage able­gen und uns auf uns s elbst besinnen.

Pimmelcrew infiltriert Flirttown.net

Nach eini­gen Aktio­nen im Schü­lerVZ hat die Pim­mel­crew die Community-Plattform Flirt­town ent­deckt. Das Min­dest­al­ter beträgt 16 Jahre. Da kann man sich schon den­ken, dass die Regeln, bezüg­lich zwi­schen­mensch­li­cher Kon­takte nicht so eng gesteckt sind, wie im Schü­lerVZ, wodurch Per­so­nen zum Dating und Cyber­sex rela­tiv leicht zu fin­den sind und ver­mut­lich auch nur des­halb ange­mel­det sind.

In unse­rem Pro­fil gaben wir an ein 16 jäh­ri­ges Mäd­chen zu sein. Gleich nach der Regis­trie­rung beka­men wir ca. 30 Nach­rich­ten zuge­sen­det, die meiß­tens nur direkt aufs Äußere abziel­ten und sexu­elle Äuße­run­gen ent­hiel­ten. Haupt­säch­lich wur­den wir von Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund angeschrieben.

hallo schön­heit siehst ver­dammt gut aus kompliement

ohaaaaaaaaaaaaa du siehst ja rich­tig geil aus :D…bist das echt du :-O

schluckst du oder spuckst du

Die Platt­form unter­stützt die­ses Ver­hal­ten durch Smi­lies, die den Geschlechts­ver­kehr beschreiben.

:61:

Erstaun­li­cher­weise wur­den wir auch von 26-jährigen Män­nern ange­schrie­ben, die kein Pro­blem damit hat­ten, mit min­der­jäh­ri­gen Mäd­chen zu schla­fen. Schutz­maß­nah­men gibt es lei­der keine.  Des Wei­te­ren haben wir mit einer Test­per­son Kon­takt­da­ten von MSN aus­ge­tauscht, ein Instant-Messenger, der unter Jugend­li­chen weit ver­brei­tet ist. Die­ses Pro­gramm ermög­licht auch Webcam-Videoübertragungen. Nach dem Hin­zu­fü­gen des Kon­tak­tes schal­tete er sofort seine Web­cam an und man sah wie er nackt mit eri­gier­tem Glied auf sei­nem Stuhl saß, mas­tur­bierte und sich mit Ker­zen­wachs beträu­felte. Scho­ckie­rend, wie Flirttown-User völ­lig unbe­kann­ten Men­schen sehr intime Infor­ma­tio­nen preis­ge­ben, ohne sich sicher zu sein, wer sie dabei beob­ach­tet. Die Pim­mel­crew ver­folgt die­sen “Trend” wei­ter und hält Euch auf dem Laufenden.

Entwürdigender Missbrauch der Rechtschreibung im SchülerVZ

Phä­no­men oder Problem?

Die Pim­mel­crew betrach­tet mit Sorge eine Ent­wick­lung auf der Jugend­platt­form Schü­lerVZ, die von sehr vie­len Schü­lern zum Pfle­gen von Kon­tak­ten über das inte­grierte Nach­rich­ten­sys­tem genutzt wird. Doch die Nach­rich­ten, die wir bei unse­rer Auf­klä­rungs­mis­sion erhal­ten haben, lie­ßen die Pim­mel­crew den Atem anhal­ten. Recht­schrei­bung scheint keine Rolle zu spie­len. Neben der dau­er­haf­ten Klein­schrei­bung und der man­gel­haf­ten Zei­chen­set­zung, die eine Zunahme des Schreib­kom­forts zur Folge hat, gibt es auch Ver­stöße, die kei­nen tie­fe­ren Sinn ver­mu­ten las­sen, also die nur aus man­geln­der Bil­dung her­aus ent­ste­hen. Hier einige Beispiele:

HüP­sches

mier

dier

wier

ich mus

falt­sche

sauf­fen

dich durch rahmen

geweh­sen

das klei­che

Bei die­sen Bei­spie­len, die von ver­schie­de­nen Per­so­nen (älter 14 Jahre) stam­men, sind Basis­ele­mente der deut­schen Recht­schrei­bung nicht vor­han­den. Hier ist auf jeden Fall ein schnel­ler Ein­griff von unse­ren Bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen gefragt. Selbst wenn es jetzt ein Nischen­pro­blem ist, kann sich die­ses Pro­blem sehr schnell aus­brei­ten, wes­halb es im Keim erstickt wer­den muss. Die Opfer der ver­sa­gen­den Poli­tik des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums könn­ten spä­ter Pro­bleme haben eine Arbeit zu fin­den, wenn nicht sofort etwas unter­nom­men wird. Schon jetzt tre­ten Ver­ständ­nis­pro­bleme beim lesen diver­ser Nach­rich­ten auf, die man kaum noch deutsch nen­nen kann:

ja wier haben ein kino eine tehrme zwei bow­ling hal­len ne menge resturangs und vie­les mehr

Die Pim­mel­crew sieht hier ein tota­les Ver­sa­gen der Schule, die die Wich­tig­keit und die Bot­schaft der Recht­schrei­bung nicht an die Schü­ler wei­ter­gibt. Recht­schrei­bung ist nicht nur ein Mit­tel der Ver­stän­di­gung, son­dern auch ein Mit­tel der Höf­lich­keit, hier ist Handlungsbedarf.

Entwicklung von Banlist und Switch-Funktion in DotA

Wie die Pim­mel­crew bereits vor eini­ger Zeit fest­stellte, sind die Ban­list und die Switch-Funktion in DotA sinn­los.
Für euch noch­mal kurz zusammengefasst:

Die Ban­list ver­liert ihren Sinn dadurch, dass jeder jeden ban­nen kann, des Wei­te­ren dadurch, dass man belie­big viele Battle.net Account erstel­len kann.

Durch die Switch-Funktion kann das Sieger-Team zum Verlierer-Team und umge­kehrt wer­den. Dadurch geht der Sinn des Spiels kaputt, der Sieg an sich. Der gute Wille von Ice-Frog, Lea­ver­ga­mes aus­zu­glei­chen, funk­tio­niert zwar, doch fehlt ein Balance bezüg­lich des Leaver-Goldes.

Heute sieht man in DotA Games nicht mehr die vor eini­ger Zeit übli­chen Kom­men­tare (“dota.pro has been ban­ned by styl.fish in dota 5v5”), beim lea­ven eines Spie­lers. Anschei­nend hat die DotA-Community die Sinn­lo­sig­keit ein­ge­se­hen, bes­ser zu spät als nie.

Die Switch-Funktion wurde in v6.60 stan­dard­mä­ßig deak­ti­viert und muss nun mit –so (switch on) zu Beginn des Spiels akti­viert wer­den. Ice­frog setzt hier­mit ein ein­deu­ti­ges Signal, da er “switch on” und nicht “switch off” in DotA inte­griert hat.

Anhand die­ser Bei­spiele sieht man das die Pim­mel­crew beim Betrach­ten von Pro­ble­men und Sach­ver­hal­ten viele Punkte in Augen­schein nimmt um eine gute Schluss­fol­ge­rung zie­hen zu können.

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Paintball Verbot: Einsicht in letztem Moment?

Paint­ball, ein Sport wie Fuß­ball und Bas­ket­ball, ein Sport wie Fech­ten und Tisch­ten­nis, ein Sport wie jeder andere.

Nun wieso will der Gesetzt­ge­ber aus allen erdenk­li­chen Sport­ar­ten aus­ge­rech­net Paint­ball verbieten?

Die Ant­wort liegt auf der Hand, beim Paint­ball muss der Spie­ler mit einer Paint­ball­waffe auf Men­schen schie­ßen um zu gewinnen.

Im Prin­zip steckt hin­ter Paint­ball der glei­che Spiel­me­cha­nis­mus wie hin­ter Fech­ten, da beim Fech­ten eben­falls durch Kör­per­tref­fer mit einer Waffe Punkte erzielt wer­den. Doch hin­ter Paint­ball steckt noch mehr, beim Paint­ball spielt man zusam­men mit sei­nem Team, arbei­tet Tak­ti­ken aus um das geg­ne­ri­sche Team zu besie­gen, sprich Paint­ball erfor­dert im gegen­satz zum Fech­ten Teamfähigkeiten.

Die­sen sport­li­chen Aspekt hat der Gesetzt­ge­ber offen­sicht­lich über­se­hen, da ein kur­zer Blick über diese Sport­art diese tie­fe­ren Aspekte nicht zum vor­schein bringt. Als Betrach­ter sieht man in die­sem Fall nur das Men­schen auf Men­schen schie­ßen, doch warum sie das tun geht aus die­ser kur­zen Betrach­tung nicht her­vor. Der Gesetz­ge­ber dachte wohl, dass die Spie­ler, wäh­rend sie spie­len, auf das töten des Spie­lers aus sind, die­ses Spiel nur aus die­sem ein­zi­gen Grund spie­len, doch dies ist nicht wahr. Paint­ball wird auf­grund des sport­li­chen Aspek­tes und des Team­plays gespielt, kei­nes­we­ges um das töten von Men­schen zu simu­lie­ren. Wenn man die Logik des Gesetzt­ge­bers wei­ter­ver­fol­gen würde müss­ten logi­scher­weise Fech­ten, Schüt­zen­ver­eine evtl. Sogar der Kriegs­dienst ver­bo­ten werden.

Zum Glück hat der Gesetzt­ge­ber in letz­ter Sekunde sei­nen Feh­ler erkannt und hat sich nicht von kurz­fris­ti­gen und unbe­dach­ten Gedan­ken lei­ten las­sen. Da lässt sich für die Zukunft hof­fen, dass das nicht noch­mal passiert