Meinung zu SchülerVZ Datenpanne

Bild: aboutpixel.de / Lese­stoff © stormpic

Das Schü­lerVZ war auf­grund einer Daten­panne in den Nach­rich­ten. Ein Nut­zer hat ca. 1 Mio Daten­sätze mit Pro­fil­foto, Schule, Name, … aus­ge­le­sen und gespei­chert. Daten­schüt­zer for­dern natür­lich dar­auf­hin bes­se­ren Schutz der Daten, z.B. durch Capt­chas, was den Benut­zer­kom­fort jedoch wie­derum ein­schränkt.
Die Daten, die gespei­chert wur­den, sind für alle Schü­lerVZ Nut­zer ohne­hin sicht­bar, also wur­den vom Pro­fi­ler­stel­ler der “gan­zen” Welt zur ver­fü­gung gestellt. Wenn diese Daten aus­ge­le­sen und ver­ar­bei­tet wer­den, liegt die Schuld mei­ner Mei­nung nach nicht bei dem Betrei­ber, son­dern bei den Benut­zer selbst. Jeder Mensch muss sel­ber Wis­sen, wem er wel­che Daten zur ver­fü­gung stellt. Das Schü­lerVZ erzeugt eine trü­ge­ri­sche Schein-Privatsphäre, die von vie­len Benut­zern nicht beach­tet wird, wodurch viele Benut­zer sehr pri­va­ten Daten ins Netz stel­len, was sie selbst zu ver­ant­wor­ten haben.
Die Pim­mel­crew erin­nert an die­ser Stelle Benut­zer von Social Net­works daran pri­vate Dateien nur lokal zu spei­chern und auf kei­nen Fall ins Netz zu stel­len, da diese von jedem aus­ge­le­sen wer­den kön­nen. Das ist gerade der Sinn und Zweck eines Social Net­works. Nut­zer soll­ten sich vor dem erstel­len einen Pro­files zu ihrer eige­nen Per­son dar­über im kla­ren sein. Am Sichers­ten ist es über ein Syn­onym an einem Social Net­work teil­zu­neh­men.

About the Author

Fragen sind da um beantwortet zu werden.